Mittwoch, 18. Februar 2015

Gespräch mit Bischof Neymeyr

Voraussetzung, um für das Amt des Bundeskuraten kandidieren zu dürfen, ist die Zustimmung der Bischofskonferenz. Hierfür führt der Kandidat ein Gespräch mit dem für die DPSG zuständigen Vertreter der Jugendkommission, Bischof Dr. Ulrich Neymeyr (Bistum Erfurt).


Durch die positiven Rückmeldungen beim Treffen der Kuratinnen und Kuraten fühlte ich mich gestärkt und gut vorbereitet, trotzdem bin ich mit gehörigem Respekt und sehr zeitig am Aschermittwoch nach Erfurt gefahren, man stellt sich ja nicht ständig bei einem Bischof vor.

Bischof Neymeyr emfping mich in seinem Büro in gemütlicher Atmosphäre bei einer Tasse Kaffee. Schnell kamen wir ins Gespräch, natürlich wollte auch der Bischof nochmal genau wissen, wie ich aus Plauen dazu komme, mich für das Amt des Bundeskuraten zur Wahl zu stellen.

Neben den Stationen meines Lebenslauf ging es um meine spirituelle Verortung und natürlich um die DPSG und das Amt des Bundeskuraten. Vorher war ich von mehreren Leuten darauf hingewiesen worden, wie gut der Bischof sich mit und in der DPSG auskennt und dass er unserem Verband sehr wohlwollend gegenübersteht. Hiervon konnte ich mich im Gespräch selbst überzeugen.

Für die Doppelrolle des Bundeskuraten, zum einen Vertreter der Kirche in der DPSG, zum anderen Vertreter der DPSG in der Kirche zu sein, eröffneten sich für mich einige spannende Perspektiven und Herausforderungen, die ich in das Gespräch mit Guido Hügen, unserem ehemaligen Bundeskuraten, mitnehmen wollte.

Abschließend bat mich Bischof Neymeyr, auch meinen Bischof Dr. Heiner Koch (Bistum Dresden-Meißen) persönlich anzuschreiben, ich könne ihm ausrichten, dass er meine Kandidatur befürworte.

Sehr schön, ein nächster, äußerst wichtiger Schritt zu meiner Kandidatur war geschafft. So konnte ich am Abend gelöst mit dem stimmungsvollen Pontifikalamt im Erfurter Dom in die Fastenzeit starten.