Montag, 18. Mai 2015

Drei + X mal DANKE!

Vor dem Blog-Eintrag zur Bundesversammlung noch mal gesammelt meine Danksagungen auch an dieser Stelle.

Mein erstes Danke heute geht an Benny - bester Wahlkampfleiter ever! Du hast mich auf den Weg gebracht, auf dem Weg begleitet und mir über das ein oder andere Hindernis geholfen. Zusammen haben wir den Endspurt auf der Bundesversammlung gerockt. So schade, dass du bei der Überquerung der Ziellinie nicht dabei sein konntest. Bericht, Anstoßen und Party folgen... !!!



Mein nächstes Danke geht an die Mitglieder der Bundesversammlung für das Vertrauen, das ihr durch eure Wahl in mich setzt. Einbeziehen will ich auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der BV und bei meinen Vorstellungsrunden. Durch das Interesse in euren Fragen, durch eure konstruktive Kritik während meiner Vorstellungstour habt ihr mich vor Herausforderungen gestellt, die mich haben wachsen lassen. Ich habe so viel Lust, mit und in meinem Lieblingsverband weiter zu wachsen, dass ich mich unendlich auf die kommende Zeit mit euch und die kommenden Aufgaben von und für euch freue!



Ein riesengroßes Sammel-Danke an die Gratulantinnen und Gratulanten kreuz und quer auf den Social-Media-Kanälen (jetzt weiß ich, wozu diese Gefällt-mir-Funktion gut sein kann). Auch einbezogen alle die, die mich in den letzten Tagen durch Gebet und Daumendrücken unterstützt haben - damit bitte weiter machen. Jetzt geht es richtig los, die Ärmel meiner Kluft sind immer noch hochgekrempelt!

 

Freitag, 8. Mai 2015

Neuer Download: Vorstellungsskript BL u. Treffen West und Nordost

Wie angekündigt gibt es heute ein weiteres Vorstellungsskript zum Download. Den Teil, wie Franziskus zu den Tieren predigt, habe ich bei den Vorstellungen weggelassen, das hat den Argumentationsfluss etwas runder gemacht und zur Einhaltung der Zeit beigetragen. Generell bin ich mit diesem Skript freier umgegangen, habe ergänzt und umformuliert. Es gilt das gesprochene Wort!



Auch hier zur besseren Lesbarkeit eine Transkription:

Vorstellung BL

Aufgabe, auch Wölflinge für Spiritualität begeistern zu können
Bei Laudato Si hängen geblieben, weil mich fasziniert, wie Wös von der ersten bis zur letzten Strophe begeistert dabei sind.
Spiritualität: Franziskus, Sonnengesang Anknüpfungspunkt für Entdeckungsfelder der Wös (Telko mit Lena)
--> wichtig: Wölflinge oder deren Leiterinnen + Leiter einbeziehen, wenn ich Impuls für sie vorbereite
Bin aber auch bei Franziskus hängen geblieben als Vorbild für Kuratinnen + Kuraten. In Assisi sieht man of Statuen, wo er zu den Vögeln prdigt. Manch Kuratin oder Kurat kommt sich da eher vor, wie eine Vogelscheuche
Wie hat Franziskus das gemacht?

Hat seine Worte und Gesten den Vögeln angepasst, ihnen verständlich gemacht, das er es gut mit ihnen meint. --> Vertrauen geschaffen
Geste: Schöpfung in Heilsplan Gottes einbezogen, wichtig, auch wenn ihr eine andere Sprache sprecht
Aufmerksamkeitsspanne der Wölflinge ähnlich flüchtig, das will ich berücksichtigen + zeigen, wie man das macht
An Franziskus ist noch etwas faszinierend: Er hat sich den Menschen - vor allem den Armen + Bedürftigen zugewandt.
Es gab zu der Zeit viele Armutsbewegungen, den Franziskanern ist es gelungen, die Kirche wieder auf die Armen auszurichten.
Franziskus hat sich da als Religionsdiplomat erwiesen, als er den Papst um Bestätigung der Regel für seinen Orden gebeten hat

Dem war das vielleicht sogar zuwider, weil Franziskus die Regel aus Bibelzitaten zusammengestellt hatte, konnte er nicht nein sagen. Es hat dann zwar etwas gedauert, aber schließlich hat die Franziskanerbewegung die Kirche gerettet, weil si sie an ihre eigentliche Aufgabe erinnert hat, für die Menschen da zu sein
Heute ist die Zeit für diese Bewegung zu den Menschen wieder da, mit Papst Franziskus auch besonders günstig. Meine Vision ist, dass die DPSG wie die Franziskaner die Kirche bei dieser Bewegung unterstützen kann. Wir sind nah an den Menschen, sieht man in unserer Pädagogik, unseren Fachthemen, Jahresaktion passt wie Faust aufs Auge

Wir sind aber auch nah an der Kirche dran, weil uns die Spiritualität quasi natürlich zufliegt --> durch unsere Nähe zur Schöpfung, durch unsere Nähe zu Kindern und Jugendlichen
Was immer etwas anstrengend ist, ist der Weg Franziskus' nach Rom, in der Kirche Religionsdiplomat zu sein.
Da käme ich als Bundeskurat ins Spiel, weil mir unsere Nähe zu den Menschen am Herzen liegt, mir die DPSG am Herzen liegt, und ich gleichzeitig weiß, was die Bischöfe hören wollen, um unseren Weg zu unterstützen.

Mittwoch, 6. Mai 2015

Neuer Download: Vorstellungsskript Region Mitte, DLs Essen u. Paderborn

Heute teile ich ein Dokument, das hoffentlich bald historischen Wert besitzt: Das Vorstellungsskript, das ich für die Region Mitte erstellt habe. Auf den ersten drei Seiten steht der ausformulierte Text, auf der letzten die Stichpunkte, die ich mir für den Vortrag als Gedankenstütze notiert hatte.


Die Diözesanleitungen Essen und Paderborn kennen diese Vorstellung auch schon, für sie und alle anderen gibt es bald noch das Vorstellungsskript, das bei der BL und beim Treffen der Regionen West und Nordost zum Einsatz kam.

download.philipp-pulger.de/vorstellung_mitte.pdf

Damit keiner einen Kryptologen bezahlen muss, liefere ich hier auf Anfrage eine Transkription:

Philipp Pulger, bin 41 Jahre alt und ich möchte Bundeskurat werden. Vieles über mich habt ihr schon in meiner Vorstellung gelesen, daher will ich die Vorstellung heute mit einem Heiligen beginnen, der mir schon immer Vorbild war: Meinem Namenspatron Philipp Neri.
Was mich an Philipp Neri besonders beeindruckt, ist, dass er zwei scheinbare Gegensätze in seiner Persönlichkeit vereint: Weltoffenheit und tiefe Frömmigkeit.
Er wird gern der "Spaßvogel Gottes" genannt, u.a. weil er den Adeligen und Kirchenfürsten i.d. Ref-Zeit ihren dekadenten Lebensstil wie ein Hofnarr vor Augen geführt hat.

Seine Weltoffenheit zeigt sich auch im ersten Oratorium, das quasi ein Bibelkreis für die einfachen Leute war. Hier hat er innerhalb der kath. Kirche das Anliegen d. Reformation aufgegriffen, dass sich die Gläbuigen auch direkt und unvermittelt mit der Bibel beschäftigen.
Seine tiefe Frömmigkeit zeigte sich sowohl in inniger Anbetung als auch in extatischen Ausbrüchen bei der Feier der Eucharistie - klingt für heutige Ohren erst mal komisch, kam damals aber bei den Leuten gut an und authentisch rüber.
So war Philipp Neri kritisch und treu zugleich und hat so die Kirche zu ihren Ursprüngen und zu den Menschen bewegen könnnen.

Die Kirche heute braucht diese Bewegung immer noch, sie ist im Moment in besonderer Weise offen dafür. Das zeigt sich vor allem im Pontifikat von Papst Franziskus.
Meine Vision ist, dass die DPSG wie der Hl. Philipp Neri die Kirche in die richtige Richtung bewegen kann. Wir haben in Weltoffenheit und Spiritualität die besten Anlagen, und ich möchte mich als Bundeskurat dafür einsetzen, dass wir diese konstruktiv in Kirche und Gesellschaft einbringen.
Ein paar der Ideen, die ich dazu habe, können wir jetzt in den nächsten 20 min erörtern.

Wisst ja schon was über mich
Philipp Neri
Gegensätze Weltoffenheit + Frömmigkeit
Spaßvogel Gottes, Hofnarr, dekadenter Lebensstil
Oratorium, Bibelkreis
Frömmigkeit: innige Anbetung, exstatische Ausbrüche Eucharistie
heutige Ohren komisch
Philipp kritisch + treu
Ursprünge + Menschen
Kirche heute offen für Bewegung, Franziskus + manch deutscher Bischof
Vision: DPSG bewegt Kirche in richtige Richtung
Weltoffen, Spirituell --> Als Bundeskurat
Anlagen in konstruktiv in K + G

Montag, 4. Mai 2015

Treffen der Regionen West und Nordost in Hagen-Rummenohl

Die Vorstellung hatte ich im Vergleich zur BL die Woche davor nur leicht angepasst. So konnte ich anschließend beobachten, dass manches auch unterschiedlich ankam. Wie nicht anders zu erwarten, waren die Rückmeldungen wieder sehr konstruktiv. So habe ich einiges an positiver Bestärkung mitgenommen, aber auch noch Ansätze, manches weiter zu denken oder aus einer neuen Perspektive zu betrachten.

Als der Abend sich schon dem Ende neigte, kam Benny noch mit Steffi, Lena und Toffer vorbei, die in der Bildungsstätte am verlängerten Wochenende einen Raum renovierten. Die Telko mit Lena war für mich sehr berreichernd, so war es schön, sie mal persönlich kennen zu lernen. Toffer konnte mir noch einige interessante Einblicke ins Leben der Campstaffs in Westernohe geben.

So wurde die Nacht ziemlich kurz. Am nächsten Tag konnte ich aber auf der Hochzeit, zu der ich eingeladen war, die nach dem Abendessen eintretende Müdigkeit erfolgreich raustanzen. Und schließlich bot das verlängerte Wochenende noch Zeit zum Ausschlafen.

Montag, 27. April 2015

Treffen mit der Bundesleitung in Westernohe

Für das Treffen mit der BL hatte ich meine Vorstellung neu gestaltet. Zum einen war mir wichtig, Anregungen von vorherigen Vorstellungen aufzugreifen, zum anderen wollte ich durch eine neue Herangehensweise für mich und meine Zuhörer neue Perspektiven im Umgang mit den Themen erschließen.

In der anschließenden Fragerunde hatte ich das gute Gefühl, auf viele Fragen passende Antworten zu haben und zu wissen, wo auf mich als Bundeskuraten noch Lernfelder warten würden.

Gerade um diese Lernfelder zu erschließen, war der informelle Austausch am Abend in gemütlicher Runde besonders bereichernd für mich. Aus den Gesprächen konnte ich weitere Perspektiven und Anregungen sowohl für meine Kandidatur als auch für eine mögliche Arbeit als Mitglied im Bundesvorstand gewinnen.

Am Sonntag nutzte ich die Gelegenheit, die Erfahrungen auf einer Wanderung zur Krombachtalsperre sacken zu lassen und einige Gedanken zu vertiefen. Es ist doch immer wieder schön in Westernohe zu sein.

Sonntag, 19. April 2015

Treffen mit den Diözesanleitungen Essen und Paderborn

Gerne wollte ich die Gelegenheit nutzen, mich den DLs aus Essen und Paderborn vorzustellen, um mal zu zeigen, wen ihre Diözesankuraten vorgeschlagen haben.

Zuerst habe ich jeweils meine Vorstellung, die ich um meinen Namenspatron Philipp Neri aufgebaut hatte, vorgetragen. Da es diesmal dran war, vorher noch mehr zu meiner Person zu sagen, war das Verhältnis Philipp Pulger zu Philipp Neri jetzt schon im Vortrag ausgeglichener.



In den anschließenden Fragerunden kamen wir auf viele Themen, die mir schon bei den anderen Vorstellungen begegnet waren. Spannend war für mich, die Fragen aus verschiedenen Perspektiven gestellt zu bekommen, was mir auch noch mal neue Perspektiven bei meinen Antworten eröffnete.

Zwischen den sehr aufschlussreichen und netten zwei Treffen mit guten Begegnungen konnte ich noch einen kleinen Heimaturlaub in Dortmund einschieben, lag ja alles in sehr praktischer Entfernung zueinander.

Montag, 6. April 2015

Telko mit Lena und Benny

Als Bundeskurat sollte ich vermitteln können, wie man Wölflinge für Spiritualität begeistert. Diese Aufgabe hatte ich aus einem Gespräch mitgenommen und zusammen mit Benny meine Lösungsansätze besprochen. Um zu sehen, ob wir da auf einem guten Weg waren, haben wir Lena (Stammesvorsitzende und Wölflingsleiterin) per Telefon mit ins Boot geholt.

Mein erster Gedanke war: Laudato Si singen geht immer. Wer es nicht im Kindergarten oder bei den Pfadfindern gelernt hat, kennt es dank Mickie Krause. Erste Reaktion: „Ja schon, aber nur Laudoto Si singen wäre ja ein bisschen wenig. Was ist denn die Intention dahinter?“

Meine Grundidee war, zum Sonnengesang von Franz von Assisi überzuleiten. Das brachte Lena gleich auf die Entdeckungsfelder der Wölflingsstufe. Vom Liedtext selbst ausgehend könnte man darüber reden, wie Franziskus die Natur erlebt und er so zum Lobpreis Gottes kommt. Dann könnten die Wölflinge von ihren Entdeckungen in der Natur berichten und im besten Fall über Gottes Spuren in der Schöpfung nachdenken.  So wären schon die beiden Entdeckungsfelder „Wölflinge schauen hinter die Dinge und gestalten sie mit!“ und „Wölflinge erfahren, dass Gott für sie da ist“ berührt. Im Leben des Heiligen Franziskus lassen sich sicher Anknüpfungspunkte für alle vier Entdeckungsfelder finden – und nicht nur das, sondern auch Anknüpfungspunkte für die anderen drei Stufen.

Noch ein Tipp zum Ausprobieren: Das Lied bietet zwar gute Anknüpfungspunkte, man muss aber damit rechnen, dass die Wölflinge nach dem Singen erst mal einen Cooldown benötigen, um für das Gespräch über den Text aufnahmebereit zu sein.

Hier bestätigte sich, was uns schon am Anfang klar war: Wenn man als Kurat Wölflingen etwas Spirituelles bieten will, fragt man jemanden, der sich mit Wölflingen auskennt. Also entweder die Wölflinge selbst oder ihre Leiterinnen und Leiter.